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René ist vielseitig und nicht einzuordnen. 2016 sagte eine Mitarbeiterin eines Labels: „Wo soll ich Dich einordnen? Deutsch, schlageresk und dann aber auch englische POP-Titel und New-Country – das bekomme ich nicht katalogisiert.“. „Sowohl als auch!“ war Renés Antwort. „Immer wieder wurde mir gesagt, dass es schwer ist, mich in ein Genre zu stecken. Ich ‘muss’ mich festlegen… wurde mir gesagt. Das wollte ich nie und werde ich auch nicht machen. Ich mache Musik der Musik wegen! Ich liebe deutsche Musik, gerne ‘balladig’ aber auch POP oder Rock. Genauso liebe ich New-Country – ich werde aber keinesfalls ein Genre vernachlässigen, nur damit ich ‘kategorisierbar’ werde. Und da ich mich nicht in Schubladen stecken lassen möchte, entschloss ich mich meine Musik losgelöst von Verlagen und Labels zu machen.

Ich begab mich also in die Selbstvermarktung bis hin zu meinem eigenen Label (RED EMU), auf dem ich mittlerweile veröffentliche. Ich sitze den einen Morgen beim Kaffee und habe plötzlich eine super Song-Idee im Kopf, das kann dann durchaus ein Schlager sein. Am nächsten Tag schreibe ich dann einen rockigen Country-Titel. Es gibt viele komponierende Künstler, die sehr vielfältig sind. Um aber “ihrem” Künstler-Genre treu zu bleiben, geben sie ihre anderweitigen Kompositionen an andere Künstler weiter. Sicherlich mache ich es mir damit nicht einfach „am Markt“, aber ich bin da auch ein wenig der Rebell.

René Deutscher wurde 1965 in Berlin als Sohn des mittlerweile 2006 verstorbenen Drafi Deutschers geboren. Er ist einer von Drafis eineiigen Zwillingen.

1969 zog die Familie Deutscher von Berlin nach Hamburg-Alsterdorf. Bereits im Alter von 8 Jahren nahm René den ersten Song mit seinem Bruder auf, geschrieben natürlich von seinem Vater Drafi.

René lebte nach der Scheidung seiner Eltern 1977 mit seiner Mutter in einer kleinen 2 Zimmer-Wohnung. Mit 14 Jahren zog er dann zu seinem Vater an den Rand von Hamburg, wo mittlerweile auch sein Bruder lebte.
Drafi sen. war zwischenzeitlich mit Silvia verheiratet, die eine 2-jährige Tochter mit in die Ehe brachte.In dieser Zeit arbeitete René sehr viel im Studio seines Vaters und komponierte eigene Songs. Als auch diese Ehe auseinanderging, blieb René noch einige Zeit bei seinem Vater, insbesondere, da René mit Drafi sen. 1983 auf Tournee mit der Pee-Wee-Blues-Gang ging.

1985 zog René zurück zur Mutter und beendete dann seine Schule, die bis dahin vernachlässigt wurde. Kurze Zeit später meldete sich auch schon die Bundeswehr (1985), für die sich René als Zeitsoldat auf 2 Jahre verpflichtete. Drafi jun. war mit Wohnsitz in Berlin gemeldet, was ihn von der Wehrpflicht ausnahm.

René hat nie aufgehört, eigene Songs zu schreiben. Selbst in seinem Jugendzimmer standen immer Tonbandgeräte, Keyboards und weitere Musikinstrumente. 1986 lernte René seine zukünftige Frau Susanne kennen, die er 1988 heiratete.

1989 arbeitete René fest im „Stop-Tonstudio“ als Produzent, wo er im gleichen Jahr das erfolgreiche Album “Wir brauchen keine Lügen mehr” von Frank Schöbel produzierte. Auf diesem Album findet sich auch ein eigener Song von René, “Wenn Liebe fehlt”. Ebenfalls 1989 produzierte René für “Petra Zieger & Band” das Album, “Das Eis taut”, was zu den erfolgreichsten Alben in der Karriere von Petra Zieger zählt. Der Titelsong des Albums war so erfolgreich, dass sogar eine Einladung in die USA für Petra folgte, wo sie vor 500.000 Zuschauern in Philadelphia sang.
1990 produzierte René mit Gottlieb Wendehals an dem Album „Einmal im Jahr muss man feiern“.

René verbrachte sehr viel Zeit im Studio und schaffte das Geld für die Familie ran. Er schrieb einige Songs für seinen Vater (z.B. Conny wird nie gebor´n) und auch Mixed Emotions. Danach (1990) arbeitete er im Studio seines Vaters und produzierte dort (u.A.) sowohl das neue “New-Mixed-Emotions”-Album (mit Andreas Martin als neuen Partner), als auch den Titel “Geh nicht vorbei” mit Isabel Varell, Drafi´s damaliger Frau sowie die Gesangstracks des Titels “Leidenschaft”.
Im September 1990 wurde sein Sohn Nico geboren. Da René noch immer sehr viel Zeit im Studio mit den Produktionen verbrachte, litt die Ehe mit Susanne sehr schnell darunter. Es folgte 1991 die Trennung und 1994 die Scheidung.

René kehrte nach dem “New-Mixed-Emotions”-Album der Musik erst einmal den Rücken zu. Die Musik-Branche änderte sich, orientierte sich neu und wurde kurzlebiger.
René nutzte dies, um sich hauptberuflich seiner zweiten Leidenschaft –der Fotografie– hinzugeben. Noch heute ist René als selbstständiger Fotograf tätig. Er fotografierte u. A. für internationale Fashion-Magazine.
Die Musik blieb aber immer ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. So wurde 2006/2007 posthum das Album von Drafi Deutscher “The Last Mile” fertig gestellt, welches bis dahin unveröffentlichte Titel von Drafi Deutscher enthielt.

2008 produzierte René einen Bildband, bei dem er auch seine heutige Verlobte Manuela kennen lernte. René verließ Schleswig-Holstein und gründete mit Manuela seinen neuen Lebensmittelpunkt in Dresden, der Heimatstadt von Manuela. Am 24.12.2010 wurden René und Manuela Eltern von „Noah Drafi“.

2013 entschlossen sich René und sein Bruder Drafi jun. gemeinsam Musik zu machen. In den darauf folgenden 2 Jahren wurden viele freie Stücke produziert, die auf Renés YOUTUBE-Kanal zu hören waren.

Anlässlich des 10 Todestages von Drafi Deutscher, der 2016 auch 70 Jahre alt geworden wäre (“10/70”), produzierte René eine kleine EP mit 4 Titeln als Tribut an seinen Vater. Die EP trägt den Titel “Solange wir leben”, wobei dieser Titel nicht zufällig gewählt wurde. Der Achtungserfolg der EP war nicht unerheblich. Mehrere Radiosender wurden aufmerksam, es folgten viele Interviews und Sondersendungen. In den Hörercharts eines Radiosenders belegte René sogar zeitgleich Platz 1 und Platz 2 (“Solange wir leben” auf Platz 1, “Das 11 Gebot” auf Platz 2)!

Im Gegensatz zu seiner ersten Ehe hat René nun eine Frau gefunden, die vollkommen hinter ihm steht und ihn in seinen Aktivitäten ohne Einschränkungen unterstützt. Manuela war sogar diejenige, die René bestärkte das Tribut-Album zu produzieren, nachdem zuvor einige mögliche Partner abgesagt hatten. Dies bedeutete nicht nur einen hohen zeitlichen Aufwand, sondern insbesondere eine hohe finanzielle Investition. Der Erfolg der EP sollte Manuela recht behalten lassen!

Aktuell produziert René nicht nur eigene Titel für sich selbst, sondern auch für anderen Künstler. René arbeitet als Komponist, Texter und Produzent. Er greift auch Newcomern gerne unter die Arme, wie z.B. Lucas Maldet mit dem Titel „Ich geh meinen Weg“, der von René gemixed/gemastert wurde und auch auf René seinem Label RED EMU erschien.

Die aktuelle Hörprobe „White Christmas“

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